ISB Success Preis 2012

„SUCCESS“-Preis für Trierer Traditionsunternehmen Werner GmbH

Individuelle, innovative Ideen überzeugen die Jury

 

Für ihr grundlegend überarbeitetes Angebot mit selbst entwickelten und produzierten Fahrzeugen im Bereich der Forstwirtschaft wurde der Firma Werner GmbH Forst- und Industrietechnik  nun eine ganz besondere Auszeichnung zuteil: Als eines von sieben rheinland-pfälzischen Unternehmen erhielt das Trierer Unternehmen vor kurzem im Rahmen des jährlich verliehenen SUCCESS-Technologiepreises eine Prämie von 10.000 Euro.

 

Werner-Geschäftsführer Harry Thiele und der Technische Leiter Peter Hagen nahmen die Urkunde und die Prämie im Rahmen einer Feierstunde in Mainz aus den Händen der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB),  entgegen.

 

„Innovation ist der Motor und Treiber für Qualität und Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes“, betonte Ministerin Lemke mit Blick auf die im Wettbewerb erfolgreichen Unternehmen. „Sie haben ihre großartigen Ideen erst zu Papier und dann zum Einsatz gebracht. Mit ihrem Erfindergeist und den bemerkenswerten Innovationen sichern die Unternehmer nicht nur die Zukunft ihres eigenen Betriebes, sondern auch die des Mittelstandes in Rheinland-Pfalz“, unterstrich Dr. Link. Als landeseigenes Förderinstitut sei es auch die Aufgabe der ISB, diesen unternehmerischen Mut zu fördern.

 

Werner-Geschäftsführer Harry Thiele sieht die Auszeichnung als „Anerkennung für ein großartiges Teamwork bei uns und die hohe Identifikation unserer Mitarbeiter mit unserem Unternehmen. Gleichzeitig ist der SUCCESS-Preis Ansporn für uns, auch weiterhin zukunftsweisende Ideen zu entwickeln.“ Innovation, so Thiele, sei auch und gerade bei der Firma Werner GmbH eine wichtige Voraussetzung, um im harten internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben

 

Beim Trierer Forst- und Industrietechnik-Spezialisten kann der Kunde sein gewünschtes Fahrzeug aus einer modular aufgebauten Produktpalette zusammen stellen. Dadurch hat er die Möglichkeit, das Antriebsfahrzeug je nach Einsatz unterschiedlich zu erweitern und vielfältiger einzusetzen. Als besondere Entwicklungsleistungen wurden von den Juroren des Wirtschaftsministeriums und der ISB die um 270 Grad drehbare Fahrerkabine, die einzigartige Achsschnelllenkung und die Erfüllung  der europäischen Abgasnorm gewürdigt.

 

Das  heute weltweit operierende Unternehmen wurde ursprünglich 1902 von Johann Werner als Schlosserei gegründet. Damals wie heute ist der Trierer Stadtteil Ehrang der Firmensitz. 1928 wurden hier die ersten Seilwinden produziert, seit 1955 stellen diese das Kerngeschäft der Werner GmbH dar. 1961 wurde die bis heute währende Partnerschaft mit Unimog beschlossen. Im Jahre 1992 ging das Trierer Traditionsunternehmen mit dem ersten eigenen Fahrzeug, dem WF-Trac 1100 auf den Markt. Das Nachfolgemodell WF-Trac 1700 mit Drehkabine folgte 2003. Den WF-Trac 2040 gibt es seit 2010. Inzwischen sind auch WF-2460-Fahrzeuge in den Ausfertigungen 4 x4, 6x6 und 8x8 entwickelt und erfolgreich  positioniert worden.

 

Die 85 Mitarbeiter im Trierer Werk sind auf individuelle,  auf Wünsche des jeweiligen Kunden maßgeschneiderte Lösungen spezialisiert. „Jedes Fahrzeug, das wir in unserem Hause herstellen, stellt unterm Strich ein Unikat dar. `Geht nicht` gibt es auch bei uns nicht“, skizziert Geschäftsführer Thiele das Werner-Credo.

 

 

A. Arens